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Informationen über Kultur & Tourismus, Veranstaltungen, Bildung etc. finden Sie ab jetzt auf der Webseite der KulTour Oldenburg in Holstein GmbH.
 

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Die Geschichte Oldenburgs

Oldenburg in Holstein hat eine mehr als 1000-jährige Vergangenheit.

Historisches Wahrzeichen ist die Wallburganlage, deren Entstehung etwa auf das Jahr 800 n. Chr.Oldenburger Wall zurückgeht. Diese Wallburganlage ist nach Haithabu die bedeutendste frühgeschichtliche Burganlage Schleswig-Holsteins gewesen. Unter dem Namen Starigard (Alte Burg) erscheint sie in den Chroniken des 11. und 12. Jahrhunderts als Hauptsitz der slawischen Fürsten Wagriens. Sie war in diesem Zeitraum die Metropole von ganz Wagrien, Residenz eines slawischen Stammesfürsten, zeitweilig Bischofssitz für den gesamten abodritischen Stammesverband und insgesamt eine Befestigung frühstädtischer Art mit einer dichten Innenbebauung. Oldenburg hatte Anteil an den Kultur- und Fernhandelsverbindungen seiner Zeit, insbesondere nach Nord- und Osteuropa. Langfristig durchgeführte Grabungen haben ergeben, dass sich unter dem Kern des Oldenburger Walles eine noch ältere Anlage aus germanischer Zeit befindet.

Die Stadt ist bemüht, die Wallburganlage als frühgeschichtliches Bodendenkmal wieder herzurichten sowie in Teilbereichen zu rekonstruieren und nachzubilden. Das Relief des Ringwalls ist bereits in der ursprünglichen Form nachgebildet und wieder hergestellt worden, so dass sich der Besucher bereits einen Eindruck von der Mächtigkeit der Ringwallanlage machen kann.

Die wichtigsten Funde und Ergebnisse langjähriger archäologischer Ausgrabungen auf dem Oldenburger Wall werden im Wall-Museum gezeigt. Dieses Museum bietet einen Blick auf die geschichtliche Bedeutung des Walles und die engen Wechselbeziehungen germanischer, slawischer, wikingischer und deutscher Kultur im Verlaufe von vielen Jahrhunderten des frühen Mittelalters - ein Museum von überregionaler Bedeutung.

St. Jonannis Kirche Ein weiteres historisches Wahrzeichen ist die St. Johanniskirche als erste große Backsteinkirche des Nordens. Ihre Entstehung geht auf das Jahr 1156 zurück. Der Westbau ist im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts errichtet, der Chor in der Hochgotik.

Seit 1192 besteht in Oldenburg die älteste Gilde Deutschlands, die St. Johannis Toten- und Schützengilde, die ihre Tradition in einem jährlich wiederkehrenden Gildefest im Juni pflegt. Im Jahr 1992 beging die Gilde ihre 800-Jahr-Feier. Seit 1996 ist die Geschichte im Gilde-Museum auf dem Museumshof dargestellt.

Der Stadt wurde im Jahre 1233 durch Graf Adolf IV. das Lüb'sche Stadtrecht verliehen. Sie zählt zu den ältesten Städten des Landes Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen bekommen Sie auch auf der Homepage des Wallmuseums